website builder

Eine Ausbildung der besonderen Art

von  >>Werner Mikus 

Die bildanalytische Psychologie hat einen neuen Typ von Ausbildung hervorgebracht. Diese befähigt den Ausgebildeten, Veränderungsspielräume in den verschiedensten Feldern herzustellen. Der Ausbildungsgang bietet drei verschiedene Abschlüsse, den Projekt-Coach, den Bildanalytiker und den Entwicklungstherapeuten. Ein zentrales und durchgehendes Element in den verschiedenen aufeinander aufbauenden Weiterbildungen ist die eigenanalytische Erfahrung, die in einem „Bildanalytischem Training“ stattfindet. Ein ebenso durchgängiges Element ist das Einüben in die Technik des Arbeitens mit Gleichnissen und Bildern. Außerdem erlernt der Auszubildende neben den Standards das von der Bildanalytik entwickelte besondere Verfahren des „Filmszenarischen Arbeitens“.

Zum Ausbildungsgang im Ganzen
In der Ausbildung zum Entwicklungstherapeuten, Bildanalytiker und Projekt-Coach lernt der Auszubildende einen erweiterten gemeinsamen Erfahrungsraum herzustellen: Der Therapieklient soll darin die Veränderungsspielräume seiner gelebten Bilder entdecken können und die Ermutigung erfahren, diese auszuprobieren. Die Ausbildung wirbt für eine berufliche Tätigkeit, die ihren Raum außerhalb der Heilkunde findet. Die Ausbildung ist allgemein berufsbegleitend angelegt. Ein Bachelorabschluss z.B. in den Erziehungswissenchaften erfüllt im Allgemeinen die Voraussetzungen zu einer Teilnahme.

Basistherapeutische Grundausbildung (Bildanalytisches Training / Eigenanalyse)
Die Ausbildung erfolgt über drei Stufen. Ziel ist eine therapeutische Haltung. Zunächst wird über den erfolgreichen Einstieg in die Eigenanalyse eine basistherapeutische Grundhaltung erworben. Sie stellt sicher, dass die eigenen Ecken und Kanten der Persönlichkeit sich an den Herausforderungen einer gemeinsamen Arbeit nicht selbst im Wege stehen und eigene Schwächen als solche erkannt und in den Dienst einer Sache gestellt werden können.

Abschluss: Projekt-Coach
Der Auszubildende ist in der Lage, seine eigenen Sensibilitäten, die ihn persönlich mit der Sache einer Beratung und Begleitung verbinden, in den Dienst eines gemeinsamen Projektes zu stellen. Er gewinnt die Fähigkeit, einen seelischen Zusammenhang gegen die gewohnten Behandlungsformen, die denselben meist nicht zusammenhalten können, im Auge zu behalten und zu begleiten. Hiermit hat er die Qualifikation zum Projekt-Coach erworben.

Abschluss: Bildanalytiker
Die dritte Wendung auf eine therapeutische Haltung hin stellt einen anderen Zusammenhang in den Mittelpunkt: Es geht hierbei um die Fähigkeit des Zurückübersetzen-Könnens von Projekt-Erfahrungen auf die Potenziale der eigenen Therapeutenpersönlichkeit. Der Bildanalytiker hat gelernt, über das Ergebnis des jeweiligen Projekts die eigene Verwickelbarkeit, welche die gemeinsame Arbeit mit angeschoben hat, neu zu verstehen und sie im Sinne einer Weiterentwicklung der eigenen therapeutischen Fähigkeiten fruchtbar zu machen. Die mitgebrachte persönliche Basis für die therapeutische Arbeit gewinnt und behält damit eine dynamische Offenheit.

Abschluss: Entwicklungstherapeut
Die Weiterentwicklung der therapeutischen Haltung kann sich von da an auf die Tricks und Kniffe der seelischen Prozesse konzentrieren. Projekte können dazu verleiten, von bestimmten Probleme abzulenken und umgekehrt drängen bestimmte Wesenszüge eines Menschen sich durchzusetzen, so dass der Betroffene wiederholt in die gleichen Projekte und Entwicklungen hineingerät. Der Entwicklungstherapeut kennt sich in diesen Wechselverhältnissen von Grund auf aus, und kann diese seinem Therapieklienten für eine grundlegende Veränderungserfahrung zur Verfügung stellen.

* * *

Voraussetzungen 


Eine entwicklungstherapeutische Weiterbildung ist nicht ausschließlich an eine akedemische Ausbildung gekoppelt, sondern bezieht berufspraktische Fähigkeiten ebenso wie auch die individuelle Eignung als Möglichkeit für eine Weiterbildung mit ein.
Folgende Voraussetzungen werden für eine entwicklungstherapeutische Weiterbildung vom PSF berücksichtig:
• Studium, bevorzugt im gesellschafts- oder humanwissenschaftlichen Bereich (Bachelor, Master, Lehrberuf oder Diplom; mit der Ausbildung kann schon vor Abschluss des Studiums begonnen werden)
- oder -
abgeschlossene Berufsausbildung, bevorzugt in einem sozial-kommunikativen oder therapeutischen Bereich (Pflegeberufe, Erzieher, Logopädie etc.) mit einschlägiger Berufserfahrung
• Persönliche Eignung (Klärung in der Einstiegsphase)
• Berufspraktische Vorerfahrungen (erwünscht) 

Interessenten sind nach Voranmeldung zu einem kostenfreien Informationsgespräch herzlich eingeladen! 

<< Weiterbildung 

© 2019 Dr. Markus Buschkotte
Impressum | Datenschutz