Entwicklungstherapeutische Weiterbildung - Ausbildungsmodule

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Modul I: Monitoring  Das Modul ‚Monitoring‘ behandelt das Paradox von Natur und Kunst. Der Auszubildende lernt hierbei, dass  seelische Prozesse erst erfahrbar werden, wenn sie sich durch Störungen von dem Ganzen abheben. Beschreibungen seelischer Prozesse sind nur möglich vor dem Hintergrund ihres Kontextes. Modul II: Veränderungserfahrungen  In dem Modul ‚Veränderungserfahrungen‘ wird der gerade beschriebene Prozess des Moduls I auf den psychotherapeutischen Prozess übertragen. Veränderungserfahrungen sind nur möglich, weil sich der Therapeut in eine Entwicklung mit dem Klienten einlässt, die nach einem vom Klienten vorgegebenen Muster abläuft, in dem der Therapeut aber eine seltene Variante zu beleben versteht (also anders als üblich mitspielt) und damit den gelebten Zusammenhang "stört". Modul III: Beziehungsstrukturelle Arbeit  Gewöhnlich unterscheidet man zwischen Inhalt und Form. Im Seelischen jedoch geht das eine in dem anderen auf, hier wird die Form selber zum Inhalt. Das Paradox von Form und Inhalt bildet den Schwerpunkt der ‚Beziehungsstrukturellen Arbeit‘ und ermöglicht die Behandlung bestimmter Probleme, ohne dass diese im engeren Sinne Thema sein müssen.  Modul IV: Intensivierende Verfahren (Analytisches Filmerleben)  Psychotherapie lebt von Umschaffungsprozessen die in der Haltung „So habe ich es gewollt“ (Nietzsche) münden. In dem gemeinsamen Werk von Klient und Therapeut wird dieses Denken zu einem Gleichnis für die Haltung, mit der der Klient am Ende die Therapie verlässt. In dem Modul ‚Intensivierende Verfahren‘ werden solche Prozesse anhand dem ‚Analytischen Filmerleben‘ behandelt. Das filmanalytische Verfahren ist einerseits nur ein technisches Mittel, also nur einer FORM, zugleich aber auch eine Verkörperung der Einheit von Inhalt und Form in der therapeutischen Arbeit. Modul V: Komplexität und Einfachheit  Es ist ein Unterschied, ob jemand immer nur im Mittelpunkt stehen möchte oder – analog dem Märchenbild – wie die Prinzessin auf der Erbse besonders sensibel für bestimmte Störungen ist, ohne diese benennen zu können. Das abkürzende Reduzieren komplexer Bilder auf einfache Diagnosen aber fördert den Grad der Kompliziertheit. Dies wird in dem Paradox ‚Komplexität und Einfachheit‘ besonders behandelt. Modul VI: Transportabel machen  Wie im Modul V bereits angedeutet, finden sich die kontextübergreifenden Veränderungserfahrungen in Märchen oder mythischen Gleichnissen. Transportabel wird das herausgearbeitete Bild besonders dann, wenn es an der exponierten Stelle des Therapieabschlusses als das die Veränderung deutlich machende Muster erkennbar wird.
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Modul I: Monitoring  Das Modul ‚Monitoring‘ behandelt das Paradox von Natur und Kunst. Der Auszubildende lernt hierbei, dass  seelische Prozesse erst erfahrbar werden, wenn sie sich durch Störungen von dem Ganzen abheben. Beschreibungen seelischer Prozesse sind nur möglich vor dem Hintergrund ihres Kontextes. Modul II: Veränderungserfahrungen  In dem Modul ‚Veränderungserfahrungen‘ wird der gerade beschriebene Prozess des Moduls I auf den psychotherapeutischen Prozess übertragen. Veränderungserfahrungen sind nur möglich, weil sich der Therapeut in eine Entwicklung mit dem Klienten einlässt, die nach einem vom Klienten vorgegebenen Muster abläuft, in dem der Therapeut aber eine seltene Variante zu beleben versteht (also anders als üblich mitspielt) und damit den gelebten Zusammenhang "stört". Modul III: Beziehungsstrukturelle Arbeit  Gewöhnlich unterscheidet man zwischen Inhalt und Form. Im Seelischen jedoch geht das eine in dem anderen auf, hier wird die Form selber zum Inhalt. Das Paradox von Form und Inhalt bildet den Schwerpunkt der ‚Beziehungsstrukturellen Arbeit‘ und ermöglicht die Behandlung bestimmter Probleme, ohne dass diese im engeren Sinne Thema sein müssen.  Modul IV: Intensivierende Verfahren (Analytisches Filmerleben)  Psychotherapie lebt von Umschaffungsprozessen die in der Haltung „So habe ich es gewollt“ (Nietzsche) münden. In dem gemeinsamen Werk von Klient und Therapeut wird dieses Denken zu einem Gleichnis für die Haltung, mit der der Klient am Ende die Therapie verlässt. In dem Modul ‚Intensivierende Verfahren‘ werden solche Prozesse anhand dem ‚Analytischen Filmerleben‘ behandelt. Das filmanalytische Verfahren ist einerseits nur ein technisches Mittel, also nur einer FORM, zugleich aber auch eine Verkörperung der Einheit von Inhalt und Form in der therapeutischen Arbeit. Modul V: Komplexität und Einfachheit  Es ist ein Unterschied, ob jemand immer nur im Mittelpunkt stehen möchte oder – analog dem Märchenbild – wie die Prinzessin auf der Erbse besonders sensibel für bestimmte Störungen ist, ohne diese benennen zu können. Das abkürzende Reduzieren komplexer Bilder auf einfache Diagnosen aber fördert den Grad der Kompliziertheit. Dies wird in dem Paradox ‚Komplexität und Einfachheit‘ besonders behandelt. Modul VI: Transportabel machen  Wie im Modul V bereits angedeutet, finden sich die kontextübergreifenden Veränderungserfahrungen in Märchen oder mythischen Gleichnissen. Transportabel wird das herausgearbeitete Bild besonders dann, wenn es an der exponierten Stelle des Therapieabschlusses als das die Veränderung deutlich machende Muster erkennbar wird.